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Jürgen Klinsmann

  
Ein Bäcker in der Bundesliga
Bevor Klinsmann als Berufskicker seine Brötchen verdiente, arbeitete er als Geselle in der elterlichen Backstube in Stuttgart. Die Eltern hatten eigentlich darauf spekuliert, dass Jürgen mit dem älteren Bruder zusammen den Betrieb übernimmt. Doch das Herz ihres Jüngsten schlug einfach für Fußfall. Das Rüstzeug für seine spätere Karriere erhielt er ab 1972 bei den schwäbischen Amateur-Vereinen TB Hingen und SC Geislingen. Über die Stuttgarter Kickers, wo der 1964 geborene Blondschopf von 1978 bis 1984 spielte, gelang ihm der Sprung in die Bundesliga.
Professionell
Seinen nationalen und internationalen Durchbruch feiert der Schwabe in der Saison 1987/88: Er gab sein Debüt in der Nationalmannschaft, wird Torschützenkönig und zum Fußballer des Jahres gekürt. Nach seinem Vertragsende bei den Kickers ein Jahr später folgte Klinsmann dem verlockenden Ruf von Inter Mailand nach Italien. Dabei wird deutlich wie diszipliniert und professionell er seine Karriere vorantreibt: Schon an seinem ersten Trainingstag bei Inter kann er sich perfekt mit dem Trainer au italienisch unterhalten, weil er zuvor Sprachunterricht genommen hat. Weitere Auslandstationen in der Karriere des Jürgen Klinsmann sind Monaco, Genua und England.

 

Als "Diver" zum Publikumsliebling
Bei den „Tottenham Hotspurs“ gewinnt Klinsmann die Herzen der Fans auf der Insel mit Humor, den ihm vorher kein Mensch zugetraut hätte. Zunächst wird er von den Zuschauern abfällig als „Submarine Commander“ (U-Boot-Kommandant&ldquo und „Diver“ (Taucher) verspottet, weil er sich bei Fouls in theatralischer Art auf den Boden fallen lässt. Doch er nimmt dem Publikum den Wind aus den Segeln indem er kurz darauf den „Diver“ als neue Art des Torjubels „erfindet“ und sich nach jedem Treffer bäuchlings über den Rasen gleiten lässt. Weil er sich selbst so schön auf die Schippe genommen hat, lieben ihn die Engländer von nun an, erfinden einen Klinsmann-Fangesang und wählen ihn 1995 zum Fußballer des Jahres.

Temperamentvoll
Trotz seiner Beliebtheit auf der Insel wechselt Klinsmann schon nach einer Saison nach München. Das wird ihm von manchen Fans noch immer übel genommen. Schließlich hatte „Flipper“, wie er in Bayern wegen seiner zuweilen unkontrollierten Ballannahme genannt wird, einmal öffentlich erklärt, nie im Leben bei den Bayern zu spielen. 1997 sorgt der temperamentvolle Stürmer dann für eine denkwürdige Szene auf dem Rasen. Weil er von Trappatoni kurz vor Schluss gegen einen Amateur ausgewechselt wird, beschimpft er den italienischen Trainer nicht nur wüst in dessen Landessprache, sondern tritt aus Wut gegen eine Werbetonne.

 

Souverän als Kapitän
Mit Humor verabschiedete sich Klinsmann ein Jahr später aus dem Profifußball, indem er genau diese Geste parodierte. Es war sein letztes Spiel in der englischen Premier League. Trotz oder gerade wegen seiner offen gezeigten Emotionen war Klinsmann seit jeher bei vielen Fans beliebt. Selbst wenn er das Publikum mehr als einmal mit nicht nachvollziehbaren Handlungen vor den Kopf gestoßen hat. Doch mit enormer Einsatzfreude und einer souveränen Leistung als Mannschaftskapitän bei der EM 1996 erarbeitete er sich selbst bei seinen Kritikern Respekt. 

Rückzug nach Amerika
Nach Ende seiner Spielerkarriere zog sich Jürgen Klinsmann, der heute mit seiner Frau Debbie und den Kindern Jonathan und Laila in den USA lebt, zunächst aus dem öffentlichen Fußballleben zurück. In Amerika organisierte er als Repräsentant einer Sportfirma die Fußballförderung an den US-Highschools und machte im Schnellverfahren seinen Trainerschein. Außerdem unterstützte er die „Stiftung Jugendfußball“ und gründete das Kinderhilfswerk „Agapedia“.

Neue Methoden
Als nach dem Rücktritt Rudi Völlers im Sommer 2004 ein neuer Bundestrainer gesucht wurde, ließ sich Klinsmann nicht lange bitten. Und das, obwohl er nie professionell eine Mannschaft betreut hatte. Mit seinem Amtsantritt leitete er zunächst eine kleine Fußball-Revolution ein. Er verjüngte das Team und tauscht wichtige Figuren im Umfeld von Mannschaft und Verband aus. Dabei legte er sich auch mehrfach mit dem DC Bayern München an, z.B. als er Torwarttrainer Sepp Maier durch Andreas Köpcke ersetzte und zuletzt statt Oliver Kahn Jens Lehmann als Nummer eins im Tor nominierte.

Motiviert
Auch neue Trainingsmethoden und die Anstellung eines Fitnesscoaches aus den Staaten wurden vielfach belächelt. Etliche Experten kritisieren Klinsmanns Konzept vom „proaktiven Fußball“, der für Angriff und schnelles Spiel steht. Doch der neue Bundestrainer lässt sich wie schon als Spieler auf seinem Weg nicht beirren. Gemeinsam mit Co-Trainer Löw und Manager Oliver Bierhoff möchte er das deutsche Team bei der WM möglichst weit bringen. Am besten ins Finale!




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